THE VISIT

EINE AUSSERIRDISCHE BEGEGNUNG


„Dieser Film dokumentiert ein Ereignis, das so noch nie stattgefunden hat: Die erste Begegnung zwischen Menschen und intelligentem Leben aus dem All.“

Seit der Erfindung der Radiowellen sendet die Menschheit Signale in den Weltraum und kündet so ihre Existenz bei anderen Zivilisationen an. Mit beispiellosem Zugang zum Büro für Weltraumfragen der UNO, dem Militär und Experten leitender Agenturen für Weltraum, erkundet der Film ein Szenario eines ersten Kontakts, beginnend mit der einfachsten aller Fragen: Warum bist du hier? Wie denkst du? Was siehst du in uns Menschen, das wir nicht ins uns selbst sehen?

THE VISIT ist eine Reise über die irdische Perspektive hinaus und zeigt Ängste, Hoffnungen und Rituale einer Spezies auf, die gezwungen wird, sich nicht nur mit fremden Lebensformen zu konfrontieren, sondern auch mit ihrem Selbstbild.

Ein Dokumentarfilm von Michael Madsen
DK/A/IRL/FIN/NO 2015, 83 Min.

Kinostart österreichweit: 9. Oktober 2015

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© Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH

ZITATE & MEHR

MEHR ÜBER DEN FILM, DEN REGISSEUR UND DIE PRODUKTION

„Kannst du zwischen Gut und Böse unterscheiden?“

Jacques Arnould, Theologe und Ethikberater der Französischen Raumfahrtbehörde

„So viel wir auch darüber reden, ich bin mir nicht sicher, ob die Menschen überhaupt schon für diesen Fall geistig bereit wären. Die Frage ist doch: Was würde das bedeuten?“

Janos Tisovsky, Direktor, Informationsdienst der Vereinten Nationen, UNIS

„Sie würden nicht entdeckt werden wollen, solange sie sich auf einer Aufklärungsmission befinden. Was für eine Zivilisation hat sich hier entwickelt? Auf diese Frage können sie Antworten finden. Das erste, das die UNO hier tun muss, ist das Ganze auf eine Regierungsebene zu bringen. Die Landung bestätigen. Und die Geschehnisse seit der Landung klären.“

Mazlan Othman, PhD, Astrophysikerin, Direktorin, UNOOSA, Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen

„Ich denke, es gibt drei mögliche Gründe für seine Landung. Erstens: Es hatte Schwierigkeiten und musste eine Notlandung durchführen. Oder zweitens: Es könnte ein Erkundungsflug sein. Wir müssen auch die dritte Option bedenken und zwar, dass es feindselig ist und böse Absichten hegt.“

Admiral of the Fleet the Lord Boyce, ehemaliger Generalstabschef

„Wir Menschen wollen selten unsere eigenen Grenzen anerkennen. Wir sehen uns selbst als das Zentrum des Universums. Wie siehst du uns?“

Michael Madsen

„Die Fragen: ‘Woher kommen wir?' und ‘Warum ist die Erde so wie sie ist?' sind sehr mit der Frage verbunden ‘Gibt es anderes Leben da draußen?“

Niklas Hedman, Politik- und Rechtssektion, Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen

„Als die Menschen die Voyager-Aufzeichnungen zusammengestellt haben, war eine der schwierigsten Fragen: Sprechen wir auch über unsere Eigenschaften, auf die wir nicht so stolz sind? Die Dinge, von denen wir wünschten, dass sie nicht so wären? Berichten wir von Krieg, über Kämpfe zwischen den Menschen? Erzählen wir von unserer Fähigkeit, unsere eigene Zivilisation zu zerstören? Solche Bilder wurden nicht in die Voyager-Aufzeichnungen aufgenommen, und es gab die Kritik von manchen, dass diese Nachricht damit nicht ehrlich sei.“

Doug Vakoch, Leiter der Abteilung für interstellare Nachrichtenerstellung, SETI Institute

„Wissenschaftliches Denken hat uns glauben gemacht, dass wir in der Lage sind, alles zu verstehen. Und etwas zu verstehen bedeutet, es zu beherrschen. Wir fühlen uns durch das Unbekannte bedroht.“

Michael Madsen

„Die Evolution durch natürliche Auslese erklärt fast alles über das Leben auf der Erde. Und wir fragen uns natürlich, ob das ein universelles Gesetz ist. Etwas, das auch in der Galaxie und darüber hinaus gilt.“

John Rummel, Vorsitzender, COSPAR Gremium zum planetaren Schutz

„Ich habe erwähnt, dass wir auf der Erde nur eine Art von Leben kennen, eine allen gemeinsame Biochemie. Meine Erklärung dafür ist die Konkurrenz während der Entstehung des Lebens. Wir haben diese Konkurrenz aufgefressen. Mit Haut und Haaren. Der Grund, weshalb wir nur eine Art von Leben auf Erden sehen, ist, dass eine Ökosphäre nur einen Organismus beherbergen kann. Eine Lebensform. Wir haben all die Anderen ausgebootet. Sie sind verschwunden, ausgestorben. Selbst wenn die Erde mit mehr als einer Art Biochemie begonnen hätte, hätte sich eine Art gegen die andere behauptet. Das eröffnet uns eine beängstigende Perspektive: Falls deine Lebensform eine andere Biochemie beinhaltet und auf der Erde freigesetzt wird oder wir ungewollt dein Raumschiff kontaminieren, werden sich unsere Lebensformen ohne böse Absicht konkurrenzieren. Aus diesem Grund plädiere ich für eine biologische Barriere zwischen dir und uns, bis diese Fragen geklärt sind. Also ist das gebotene vorbeugende Prinzip: strikte Trennung.“

Christopher McKay, Astrobiologe am NASA Ames Research Center

„Natürlich haben wir im Hinterkopf immer noch die Angst: Kommen die Aliens, um uns zu unterdrücken? Werden sie uns versklaven?“

Dr. Ernst Fasan, Anwalt, Experte für Weltraumrecht und Metarecht

„Du fragst mich: Was ist ein Mensch?“

Doug Vakoch, Leiter der Abteilung für interstellare Nachrichtenerstellung, SETI Institute

„Wir werden große Schwierigkeiten haben, unsere Leute unter Kontrolle zu halten, wenn wir nicht bald Antworten erhalten. Ich bin nicht berechtigt, dir irgendetwas anzubieten. Ich bin hier, um etwas herauszufinden, aber ich bekomme keine Antworten.“

Paul Beaver, Oberst (i. R.), Militär- und Öffentlichkeitsberater

„Wir können mit dem Unbekannten nicht umgehen. Wir müssen verstehen. So sind wir. So funktionieren wir.“

Vicky Sheriff, ehemalige Sprecherin der Britischen Regierung

„Der Mensch würde eher alles zerstören, als die Illusion aufzugeben, dass er alles unter Kontrolle hat.“

Michael Madsen

„Der Gedanke, die Menschen seien einfach nur ein 'Unfall', ein glücklicher Umstand, die richtige Chemie zur richtigen Zeit in der richtigen Entfernung zur Sonne. Das weckt das Gefühl, dass dem Universum unsere Existenz nicht nur gleichgültig wäre, sondern dass wir ein reines Zufallsprodukt wären.“

Dr. Sheryl Bishop, Sozialpsychologin, Professorin, University of Texas Medical Branch at Galveston

„Jetzt gerade ist das meine Reise. Bald wird diese Reise zu Recht der ganzen Welt gehören. Trotzdem empfinde ich nichts außer einem Gefühl von Bedauern. Da ist eine Ruhe, ein Frieden in diesem Augenblick. Ich war im Raumschiff. Jetzt fühle ich eine starke Gelassenheit. Ich muss versuchen, sie zu bewahren, wenn ich wieder raus komme und auf die Menschheit treffe.“

Chris Welch, Weltraum-Ingenieur, Professor, International Space University

Ich sehe mich selbst als jemanden, der sich in einem ständigen Dialog damit befindet, was Dokumentarfilm ist und was er sein kann. Ich denke nicht, dass die Realität eine unveränderliche Entität ist, die dann in dieser oder jener Hinsicht entsprechend dokumentiert – enthüllt – werden kann. Stattdessen vermute ich, dass Realität von der Art ihrer Interpretation abhängig ist und diese zulässt. Anders gesagt interessiere ich mich für die Potentiale und Voraussetzungen, wie Realität sein kann und wie sie interpretiert wird.

Es ist nicht sehr schwierig vorherzusagen, dass eine Begegnung mit einer intelligenten fremden Lebensform das herausragende und wichtigste Ereignis der menschlichen Geschichte wäre. Dennoch ist die wahre Aufgabe von THE VISIT, über diese Frage hinauszugehen und zu entdecken, was eine solche Begegnung wirklich bedeuten würde.
In dieser Hinsicht ist THE VISIT kein "was wäre wenn"-Szenario, sondern ein "was und wann"- Szenario. THE VISIT ist also die Kostümprobe, der Notfallplan, um dessen Nichtvorhandensein sich die Vereinten Nationen Sorgen machen. Von irdischeren Erfahrungen wissen wir bereits, was passieren kann, wenn Kulturen sich gegenseitig als "fremd" empfinden.

Wenn wir über einen Erstkontakt sprechen, dann glaube ich, dass die einzige Gewissheit jene ist, dass das jenseits unserer Vorstellungskraft ist. Die Herausforderung für THE VISIT ist also, etwas wesentlich Unverständliches verständlich zu machen. Infolgedessen bewegt sich THE VISIT auf ein Gelände, das die Terra Incognita der westlichen Selbstwahrnehmung ist, da die Anwesenheit einer fremden Lebensform nicht nur unser Verständnis infrage stellt, sondern den ultimativen Kontrollverlust bedeutet. Vielleicht ist ja auch der Verlust der Kontrolle der fremdeste Standpunkt für den modernen Menschen? Gerade dieser spezielle blinde Fleck in unserem heutigen Selbstverständnis bietet einen einzigartigen Blickpunkt für jeden Dokumentarfilm. Anders gesagt repräsentiert THE VISIT meinen Versuch mich an die Frage anzunähern: Was ist der Mensch?

Michael Madsen, November 2014, Erde

THE VISIT ist eine Koproduktion von: Magic Hour Films, Dänemark, NGF - Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion, Österreich, Venom Films, Irland, Mouka Filmi, Finnland, Indie Film, Norwegen

Die Hauptdreharbeiten fanden in Wien und NÖ statt, Schauplätze waren u.a.: Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen, Josephinum Sammlungen der Medizinischen Universität Wien, Kunsthistorisches Museum, Naturhistorisches Museum, Österreichische Bundesgärten, Österreichische Nationalbibliothek, Globenmuseum, ABC-Abwehrschule Korneuburg, Truppenübungsplatz Allentsteig, Schloss Schönbrunn, Wien Kanal, Wiener Riesenrad.

Experten im Film mit Sitz in Wien sind Dr. Mazlan Othman, ehemalige Vorsitzende der UNOOSA, Niklas Hedman aus der Politik- und Rechtssektion aus dem UN Büro für Weltraumfragen, Janos Tiskovsky, der Direktor von UNIS (Informationsdienst der UN); sowie der niederösterreichische Jurist Dr. Ernst Fasan, international renommierter Experte für Weltraum- und Metarecht.

Michael Madsen: Nach den Jahren der Arbeit an INTO ETERNITY, ist mir ein Artikel untergekommen, der die Idee für meinen nächsten Film – THE VISIT – inspiriert hat, der Teil zwei meiner geplanten Trilogie ist. In diesem Artikel ging es um die Ernennung der Direktorin des UNOOSA durch die UN als Alienbotschafterin, eine Story, die schnell die Runde um die Welt machte.
Ich bin darauf aufmerksam geworden, da ich schon immer gedacht habe, dass die radikalste Veränderung hier auf der Welt ein Kontakt mit anderen Lebensformen wäre. Und während ich den Artikel las, ist mir auf einmal eingefallen, dass, wenn sie wirklich einen Alienbotschafter ernennen, es da ein Potential für einen tollen Film gäbe, der betrachtet, was Leute wirklich praktisch machen, wenn es den ersten Kontakt gibt. Am nächsten Tag dann habe ich gelesen, dass das nur ein blinder Alarm war. Die UN hat das offiziell dementiert, so ein Botschafter ist nie ernannt worden.
Trotzdem ist mir die Geschichte dann aber im Kopf geblieben, weil ich dachte, dass, egal was passiert, das Ganze dann im Schoß der UN landen wird. Also habe ich mich mit dem UN Büro für Weltraum-Angelegenheiten in Wien in Kontakt gesetzt. Die haben sich zunächst sehr gesträubt. Ich habe ein ganzes Jahr gebraucht, sie zu überreden, bei dem Film mitzumachen. Als ich dann in Wien war, um sie das erste Mal zu treffen – was alleine schon 4 Monate gebraucht hat, um diesen Termin zu vereinbaren – kam der Büroleiter durch die Tür und meinte: „INTO ETERNITY war ein großartiger Film! Ich habe ihn neulich abends auf einem unbekannten schwedischen öffentlich-rechtlichen Sender gesehen“, woraufhin sich die Stimmung deutlich änderte.

M.B.: Und vier Jahre später gibt es THE VISIT jetzt. Der Film ist ja INTO ETERNITY in vielerlei Hinsicht ähnlich, aber im Unterschied zum Vorgängerfilm spielt das Publikum eine komplett andere Rolle.

Michael Madsen: INTO ETERNITY richtet sich an ein potenzielles Publikum in der weit entfernten Zukunft. THE VISIT spricht dagegen sein Publikum von der radikalen Prämisse aus an, der Zuseher wäre selbst ein Alien: eine fremde Kreatur aus dem All. Jeder im Film spricht so in die Kamera, als spräche er oder sie direkt zu diesem Alien, und der ganze Film basiert ja auf diesem fiktiven Szenario, in dem Außerirdische gerade auf der Erde gelandet sind. Diese Außerirdischen bekommen dann ein Publikum durch eine ganze Reihe neugieriger, perplexer und besorgter wichtiger Leute von UN, NASA, der britischen Regierung, der European Space Agency und verschiedenster Forschungsorganisationen.

M.B.: Während des kompletten Films hältst du die Außerirdischen so abstrakt wie möglich. Du gibst der Versuchung nicht nach, fliegende Untertassen, Laserpistolen und Zottelhaarige zu zeigen; es bleibt auch unklar, ob der Alien überhaupt eine materialisierte Form hat, und es ist auch nicht genau klar, wo diese Begegnung stattgefunden hat. Im Laufe des Films entdecken wir dann auch, dass es weniger um außerirdische Lebensformen geht, sondern mehr um den Menschen selbst und was in uns verborgen schlummert.  

Michael Madsen: Es ist kein UFO-Film, sondern ein Spiegel. Es geht um uns selbst und unsere Ideen zu Dingen, die uns komplett fremd sind und darum, welches Selbst-Bild wir haben. Wir sehen alles als Abbild unserer selbst - und sie können sich über diese großen Distanzen hinweg setzen, sie sind ja fortschrittlicher als wir. Da sie bereits eine Technologie der Selbstzerstörung einer Zivilisation entwickelt haben, diesen Punkt aber überlebt haben, müssen sie tatsächlich ein größeres moralisches Bewusstsein haben als wir.
Zu so einem Erstkontakt zwischen uns und fremden Lebensformen aus dem All gibt es zwei Denkrichtungen – es sind eigentlich wirklich nur zwei. Die erste Richtung vertritt den Standpunkt, dass sie nur zufällig hier sind und dass sie feindlich sind; das wäre dann also eine Invasion. The andere Denkweise besagt, dass diese Begegnung zu einer Art neuen Renaissance für uns wird; die Aliens werden mit einem sehr viel tiefergehenden Wissen über alles zu uns kommen und uns vor Krankheiten retten usw. Diese Sicht ist ein bisschen von Unterwürfigkeit gezeichnet und von Hoffnung, aber auch von der Tatsache, dass wir von einer höhergestellten Macht bemerkt, und auch anerkannt werden. Das ist meiner Meinung nach das interessanteste Szenario. Wenn man sich so etwas vorstellt, eine Begegnung mit einer moralisch und technologisch überlegenen außerirdischen Zivilisation, dann entdeckt man eine Art blinden Fleck in der westlichen Zivilisation, nämlich den Kontrollverlust. Wenn etwas oder jemand auf die Erde kommt, der oder die intelligenter ist als wir, und wir wissen nicht, was es ist, dann werden wir einen riesigen Kontrollverlust erfahren. Für die westliche Zivilisation ist es höchst ungewöhnlich, sich selbst an diesem Punkt zu finden. Und genau diesen Verlust der Kontrolle finde ich so interessant. Hier auf der Erde ist unsere Erfahrung der Begegnungen mit fremden Zivilisationen eher unglücklich. Die Europäer beschrieben die nord- und südamerikanischen Ureinwohner als vernünftige Tiere.
Die Berichte von zeitgenössischen Zeitzeugen bezeichnen die Indianer so, bis ihnen der menschliche Status zugestanden wurde und entschieden wurde, dass sie auch Seelen besitzen. Das Problem bei so einer Begegnung ist, dass man sein Selbst darin verlieren kann, und das finde ich beängstigend. Was mich interessiert, ist zu fragen, wer wir sind. Man könnte sagen, dass eine Begegnung mit einer fremden Lebensform aus dem All die Kopernikanische Revolution vollendet. Wir haben begriffen, dass wir nicht länger das Zentrum des Universums sind, aber wir sehen uns trotzdem immer noch aus dem Blickpunkt der humanistischen Tradition, von dem aus wir die am höchsten entwickelte Lebensform des Sonnensystems sind. Und dieser Standpunkt wird in einer solchen Situation durcheinander gebracht werden.

M.B.: Wie hast du die Interviews gefilmt, in denen die Experten direkt den Alien ansprechen, als würden sie wirklich zu einem Alien sprechen?

Michael Madsen: Das war so ein Rollenspiel, das ich mit ihnen gemacht habe. Ich habe gesagt: "Stellen Sie sich vor, Sie würden mit dieser Kreatur sprechen", usw. Davor habe ich sehr viel recherchiert, wie sie über das Thema denken. Zuerst habe ich sie gefragt: „Welche Art von Kleidung werden Sie tragen? Wie bewegen Sie sich?“ Ich habe versucht, dass sie sehr physisch und spezifisch werden im Bezug auf das Alien. "Riecht es? Was sehen Sie? Werden Sie ruhig bleiben?" Der Mann vom SETI Institute hat zum Beispiel gesagt, dass das, was er wirklich sehen wollen würde, wäre, sich mit dem Alien hinzulegen und schlafen zu gehen (dafür war leider kein Platz im Film).

M.B.: Der Film untersucht aber auch die Möglichkeit, dass diese fremde Form von Leben einfach wieder abreisen würde, nachdem es sich umgeschaut hat, und diese Einsamkeit, die uns danach befallen würde. Wie schrecklich wird das, wenn wir merken, dass es da draußen noch jemanden gibt, aber dass er einfach kommentarlos geht?

Michael Madsen: Ja, das wird sehr, sehr traurig. Dann wäre die Frage: Sind wir nichts? Sind wir wirklich gar nichts? Sind wir sogar noch weniger als ein kosmischer Zufall? Das ist ein entsetzlicher Gedanke. Tief im Menschen sitzt eine gewaltige Einsamkeit, deshalb blicken wir auch seit Urzeiten zu den Sternen und fragen uns, ob es da draußen noch jemanden gibt oder ob wir alleine sind.

M.B.: Hast du befürchtet, dass es eine Begegnung mit einem Alien geben könnte, während du den Film drehst?

Michael Madsen: Nein, aber ich weiß, dass während Stanley Kubrick "2001" gedreht hat (1968), er sich für den Fall versichert hat, dass es eine Begegnung gäbe. Denn wenn es dazu gekommen wäre, wäre sein Filmprojekt ruiniert gewesen. Während der Produktion meines Films hat die NASA plötzlich gesagt, dass sie eine historische Ankündigung machen würde, und jeder dachte, sie hätten Leben auf dem Mars gefunden. Was sie dann verkündet haben, war dann am Ende nicht einmal annähernd so wichtig. Aber ich habe eben immer gesagt, dass mein Film – sollte es zu einer Begegnung kommen – als eine Art Handbuch dienen könnte, wie man mit so einer Situation umgeht.

M.B.: Ich habe vor kurzem gelesen, dass die Leute von SETI, die die Radiosignale aus dem All kontrollieren, schätzen, dass es in den nächsten 20 Jahren zu einem Kontakt kommen wird – was auf einer kosmischen Skala ja auch nur eine Bruchteilsekunde ist. Sind wir vorbereitet?

Michael Madsen: Natürlich haben die Leute von SETI immer noch das Problem der beängstigenden Stille, aber sie müssen ja mit ihrer Arbeit weitermachen, also müssen sie einfach irgendetwas kommunizieren. Aber sobald dieser Kontakt dann stattfindet, wird es meiner Meinung nach politisch sehr schwierig sein, sich auf eine gemeinsame Stimme zu einigen. Das schwierigste wird aber sein, dem ganzen unvoreingenommen entgegenzutreten. Das einzige, was ich sicher über ein solches Szenario sagen kann, ist, dass wir es uns nicht vorstellen können; wir werden schlicht und einfach keine Ahnung haben.

M.B.: Während all deiner Gespräche mit den Experten, haben sie dir dann "off the record", als die Kamera nicht lief, vielleicht gesagt, dass es schon einen Kontakt gegeben hat?

Michael Madsen: Einige dieser Leute persönlich glauben schon, dass es so etwas gibt und dass es wie bei Star Trek eine Art Hierarchie der Zivilisationen gibt. Ich habe aber versucht, solche Dinge aus dem Film herauszuhalten. Einen Film komplett ohne Skript zu machen war auch deswegen interessant, weil es mir die Möglichkeit gab, die Gedanken der teilnehmenden Experten innerhalb ihres Arbeitsbereiches ins Extreme zu treiben. Man entdeckt dann, dass die Art, wie wir verstehen, und wie wir Leben überhaupt wahrnehmen, sich nur innerhalb einer bestimmten Bandbreite bewegt – es aber andere Lebensformen auf der Erde geben könnte, die sich komplett unserer Kenntnis entziehen. Das sind dann Lebensformen, die so langlebig und so anders sind, dass wir sie gar nicht erst als Leben erkennen.

M.B.: Was ist die radikalste Idee über das Leben aus dem All, die dir untergekommen ist?

Michael Madsen: Zu den extremsten Theorien über das "Leben" gehört, dass es eine Form von Energie oder eine Zusammensetzung von Partikeln ist, also ein Partikelorganismus. Im Film kommt heraus, dass 50 Prozent unseres Körpers außerhalb unserer Kontrolle sind, er besteht aus Bakterien etc. So extreme Verständnisse zu untersuchen, ist unglaublich interessant.

M.B.: Der US-amerikanische Wissenschaftler Enrico Fermi hat die Frage gestellt: Wenn das All so voller Leben ist, wo sind dann alle und warum hinterlassen sie keine Spuren?
Eine Antwort darauf ist, sie sind schon hier: es sind die Ungarn mit ihrer seltsamen Sprache. Die zweite Antwort ist, dass sie schlau genug sind, nicht hierher zu kommen, weil sie nicht davon profitieren würden. Aber natürlich, es gibt die Drake-Gleichung, die besagt, dass es auch Leben an vielen anderen Orten als der Erde geben muss, weil es so viele Planeten da draußen gibt. Darauf folgt dann die Gegenfrage: Wenn das Leben wirklich überall ist, warum haben wir es dann noch nie gesehen? Die wissenschaftlichste Antwort ist aber wohl, dass es schon existiert, wir es aber nicht als Leben erkennen. Unsere Erkenntnismethoden können es einfach nicht wahrnehmen oder begreifen.

Ausschnitte aus einem Interview mit Mads Brügger, dänischer Journalist, Filmemacher und Dokumentarfilmer (The Ambassador, The Red Chapel) – veröffentlicht im Filmmagazin EKKO

„Die Reise des Menschen – vom Innenleben ins Weltall“

von Kim Skotte

Kleine grüne Männchen gibt es in Michael Madsens THE VISIT nicht, aber jede Menge Eierköpfe und verrückte Fragen – der Film dokumentiert eine Alien-Invasion, die bisher nicht stattgefunden hat: bis jetzt.

Es klingt eigentlich wie die Antithese eines Dokumentarfilms, wenn in THE VISIT erklärt wird, „Dieser Film dokumentiert ein Ereignis, das so noch nie stattgefunden hat.“ Wie kann man bitte einen Dokumentarfilm machen über etwas, das nie passiert ist?
„Einen Film über ein Ereignis zu drehen, das nie stattgefunden hat, ist ein konzeptuelles Stilmittel, eine Art ein Szenario zu kreieren,“ sagt der Regisseur. „THE VISIT ist kein Zukunftsszenario, sondern ein Experimentaufbau, so wie in der Wissenschaft. Was kann man herausfinden, und wie?“
Madsen erklärt: „Ich habe ein Problem mit der Realität. Ich interessiere mich dafür, was Realität wirklich ist. Und deshalb interessieren mich auch potenzielle Realitäten. Robert Musil schreibt in 'Der Mann ohne Eigenschaften', dass der Raum der Möglichkeiten ebenso relevant ist wie das Reale.“

Wenn man Begrifflichkeiten der wissenschaftlichen Methode verwendet, dann ist ein normaler Dokumentarfilm eine empirische Sammlung von Daten, die eine mehr oder weniger machbare These über die Beschaffenheit der Realität ist. Madsens Dokumentarfilm THE VISIT erinnert aber mehr an das experimentelle Setup selbst. „Was mich interessiert, ist, die Realität mit anderen Augen zu betrachten, das ist es auch, was mich an Dokumentationen interessiert. Dokumentarfilme haben eben die tolle Eigenschaft, dass sie auf der Realität fußen. Oft ist aber genau das auch ihr Problem,“ sagt Madsen.

„Ihre Beziehung zur Realität ist, dass sie es eigentlich besser wissen. Dokumentarfilme gehen nicht weit oder tief genug,“ meint er. Madsen ist auch kaum beeindruckt von Dokumentarfilm-Regisseuren, die eine vorgeformte, starre Meinung davon haben, was die Bedeutung von Realität ist oder sein sollte. Der Aktivismustrend im Dokumentarfilm ist überhaupt nicht sein Fall.

Die Triffids oder E.T.?
In THE VISIT richtet Madsen seinen Blick gen Himmel und ins All, um eine andere mögliche Realität, die uns dort erwartet, zu erforschen. Ganz praktisch gesehen fragt THE VISIT, was passieren wird, wenn wir tatsächlich eines Tages von Aliens aus dem All besucht werden. Welche Mechanismen wird das dann auslösen? Welche Szenarien können wir uns vorstellen? Welche Fragen werden wir den Aliens stellen – und was werden diese Fragen über uns aussagen?

THE VISIT ist also ein Film, der über ein Ereignis berichtet, das nie stattgefunden hat – auch wenn sich das nicht so anfühlt, wenn man an das Überangebot von Filmen, Büchern und Legenden über mehr oder weniger spektakuläre und feindlich gesinnte Aliens denkt. Werden die Triffids zu uns kommen, oder Spielbergs knuddeliger E.T.? Und wird David Attenborough schon in kurzen Hosen und mit ausgestreckter Hand bereit stehen, um sie zu begrüßen?  

Der Raum zwischen deinen Ohren
Michael Madsen sagt, dass es laut den Experten drei grundlegende Szenarien für einen Alienbesuch gibt: 1. eine Notlandung. 2. eine Expedition. 3. eine Invasion.

Dennoch ist es nicht das, was den Filmemacher am meisten interessiert. Die Aliens, von denen er am besessensten ist, sind wir, und den Raum, den er erkundet, ist der zwischen unseren Ohren. Während INTO ETERNITY durch die reale Müllhalde zweifellos ein Dokumentarfilm war, ist THE VISIT um einiges spekulativer. Zu den Interviewpartnern gehören der Weltraumtheologe Jacques Arnould, der Militärberater Paul Beaver, der Leiter der Abteilung für interstellare Nachrichtenerstellung Doug Vakoch und die Angestellten des UN Büros für Weltraumfragen in Wien – doch diese stellen trotzdem nur Vermutungen an über eine letztendlich fiktive Situation.

Statt Dramatisierungen verwendet Madsen den investigativen Blick der Kamera, um das Gefühl eines außerirdischen Blicks auf unser tägliches Leben zu schaffen. „Ich will, dass ihr nach und nach darauf kommt, dass es nicht um Aliens geht. Es geht um uns. Die Fragen, die hier diskutiert werden, sind absolut real, mit oder ohne Anwesenheit von Aliens,“ sagt Madsen. Damit kreisen die Fragen natürlich um das zentrale „Was wäre wenn“-Szenario. Was wäre, wenn uns eines Tages intelligente Wesen besuchen würden? Was würde dann passieren, und was würde das bedeuten?

„Wenn es tatsächlich passiert, dann wäre das das großartigste Ereignis der menschlichen Geschichte,“ meint Madsen. "Es würde die Kopernikanische Revolution vollenden. Wir wären nicht länger das Zentrum des Universums. Alles würde in Frage gestellt werden und etwas ganz konkret Unbekanntes würde in unser Weltverständnis hineinspielen, eine Art toter Winkel, aus dem heraus alles möglich ist. Dieser Zustand der Unsicherheit würde uns dazu zwingen, dass wir uns ein paar sehr grundlegende Fragen stellen," ist Madsens Vorschlag.

Der Experte als Platzhalter
„Das Publikum ist für mich ein ausschlaggebender Akteur in meinen Filmen. Ich wünsche mir, dass das Publikum sich unbedingt auf das Szenario einlässt, das ich kreiere,“ sagt Michael Madsen mit dem Ehrgeiz, die Zuseher zum Untersuchungsobjekt zu machen.

„Auf eine Art sind die Experten nur Platzhalter für die Menschheit. Es geht nicht um sie, aber sie erscheinen im Film und machen tapfer mit. Sie haben das Konzept bis zum Gipfel treiben müssen, um sich das wahrhaft Fremde vorzustellen. Was ist das Limit deiner Vorstellungskraft?“

Der Regisseur ist der Meinung, dass viele der teilnehmenden Experten dieses Spiel tatsächlich als befreiend empfanden. Sie hatten die Möglichkeit, so zu tun, als wäre diese Begegnung mit einer anderen Zivilisation keine theoretische Situation, sondern eine echte Herausforderung, in der sie all ihr bisheriges Wissen benötigen.

Er gibt auch zu, dass es nicht einfach war, diese bedeutenden Fachleute zur Teilnahme zu bewegen. Was ist denn das für ein eigenartiger UFO Film? Erst als jemand von der UN in Wien bemerkt hatte, dass Madsen der Regisseur von INTO ETERNITY war, haben sich der Astrobiologe und die anderen entspannt und bei Madsens nachdenklich stimmenden Spiel mitgemacht.

„Einige von ihnen sind wirklich die Leute, die kontaktiert werden, sollte es eine Landung geben. Andere haben sich freiwillig gemeldet, obwohl sie sich der Risiken und Unsicherheiten der Situation bewusst sind.

Ich denke, einige unter ihnen sind davon überzeugt, dass es im Universum andere Zivilisationen geben muss, und dass alles andere eigentlich unmöglich ist.“

Artikel mit Auszügen aus einem Interview von Kim Skotte für das Dänische Filminstitut, veröffentlicht in der Berlin-Ausgabe 2015 des Magazins FILM

Michael Madsen ist dänischer Konzeptkünstler und Regisseur des mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilms "Into Eternity" (2010). Zu seinen jüngsten Filmen gehört "Halden Prison" in 3D, ein Teil von "Kathedralen der Kultur", das von Wim Wenders initiiert wurde. Zusätzlich war Michael Madsen Gastlektor, u.a. an der Königlich Dänischen Kunstakademie, The Danish Film School, University of California, University of Western Sydney und School of Architecture in London. Zu seinen Workshops gehört auch "Workshop For Individuals With Absolutely No Idea For A Film".

PROTAGONISTEN

IN ALPHABETISCHER REIHENFOLGE

Jacques Arnould
Jacques Arnould

Jacques Arnould

(overvoice von: Paul Matic)
Theologe, Ethikberater der französischen Raumfahrtagentur, CNES

Paul Beaver
Paul Beaver

Paul Beaver

(overvoice von: Detlev Eckstein)
Oberst (i. R.), Militär- und Öffentlichkeitsberater

Dr. Sheryl Bishop
Dr. Sheryl Bishop

Dr. Sheryl Bishop

(overvoice von: Michou Friesz)
Sozialpsychologin, Professorin, University of Texas Medical Branch at Galveston

Admiral of the Fleet the Lord Boyce
Admiral of the Fleet the Lord Boyce

Admiral of the Fleet the Lord Boyce

(overvoice von: Rudolf Otahal)
Ehemaliger Generalstabschef der britischen Armee

Dr. Ernst Fasan
Dr. Ernst Fasan

Dr. Ernst Fasan

(overvoice von: Wolfgang Hübsch)
Jurist, Experte für Weltraumrecht und Metarecht

Niklas Hedman
Niklas Hedman

Niklas Hedman

(overvoice von: Marcus Strahl)
Politik- und Rechtssektion, Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen

Christopher McKay
Christopher McKay

Christopher McKay

(overvoice von: Sven Philipp)
Astrobiologe, NASA Ames Research Center

Mazlan Othman, PhD
Mazlan Othman, PhD

Mazlan Othman, PhD

(overvoice von: Olivia Silhavy)
Astrophysikerin, Direktorin, UNOOSA, Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen

John Rummel
John Rummel

John Rummel

(overvoice von: Peter Wolfsberger)
Vorsitzender, COSPAR Gremium zum planetaren Schutz

Vickie Sheriff (links im Bild)
Vickie Sheriff

Vickie Sheriff

(overvoice von: Dörte Lyssewski)
ehemalige Regierungssprecherin des Vereinigten Königreiches

Janos Tisovsky (links im Bild)
Janos Tisovsky

Janos Tisovsky

(overvoice von: Victor Couzyn)
Direktor, Informationsdienst der Vereinten Nationen, UNIS

Doug Vakoch
Doug Vakoch

Doug Vakoch

(overvoice von: Christian Reiner)
Leiter Interstellare Nachrichtenerstellung, SETI Institute

Dr. Kurt Waldheim

(overvoice von: Peter Strauß)
ehem. UNO-Generalsekretär

Chris Welch
Chris Welch

Chris Welch

(overvoice von: Fritz von Friedl)
Weltraum-Ingenieur, Professor, International Space University

Erzählerstimme Michael Madsen

(overvoice von: Michael Dangl)

CREDITS


Buch und Regie: Michael Madsen
Kamera: Heikki Färm
Schnitt: Stefan Sundlöf, Nathan Nugent
Sound Design: Peter Albrechtsen
Sound Artist: Øivind Weingaarde
Phantom Camera Operator: Stefan Maitz, Eva Mittermüller
Produktionsleitung: Flavio Marchetti
Produzentin: Lise Lense-Møller
Koproduzenten: Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer, Nikolaus Geyrhalter, Markus
Glaser, Andrew Freedman, Sami Jahnukainen, Carsten Aanonsen
Produktion:
Magic Hour Films, Denmark
NGF - Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH, Austria
Venom Films, Ireland
Mouka Filmi, Finland
Indie Film, Norway
Mit Unterstützung von: Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien, FISA - Filmstandort Austria, Land Niederösterreich, Danish Film Institute, Nordisk Film & TV Fond The Irish Film Board, Section 481, Screen Scene, The Finnish Film Foundation, Norwegian Film Institute, MEDIA – slate funding
TV-Sender: DR3, VPRO, SVT, YLE
DANISH CREW

Production team
Cecilia Valsted
Lars Brask Frederiksen
Heidi Elise Christensen
Adam Henriksen
Pelle Folmer
Script consultant / Narration co-writer
Jesper Bergmann
Editing consultants
Janus Billeskov Jansen
Anders Villadsen
Translation
Jonathan Sydenham
Off line:
KG Films
Logging
Postyr
Sound Effects Editor
Lars Halvorsen
Dialogue Editor
Morten Green
Narration Director
Anders Lundorph
Additional Audio
Mikkel Nielsen
Sound Facilities
Tonemestrene Studio ApS
Mixing Studio
Mainstream ApS
Music Consultant
Claus Kilpatrick
Production Accountant
Korthe Barfod

FINNISH CREW

Additional cinematography
Jarkko T. Laine F.S.C.
Additional Sound Recording
Pirkko Tiitinen
Foley Artist
Heikki Kossi
Foley Recordist
Toivo Kallio
Foley Studio
H5 Film Sound Ltd

NORWEGIAN CREW

Coordinator
Karianne Berge
Production Advisor NFI
Bjørn Arne Odden
Off-line Editing Facilities
Fredrik Fiction as, Fredrik Pryser
Editing Assistant
Lars Fernando Nerdal

UK CREW

Production Consultant
Paul Beaver
Helicopter Pilots
James Lovett, Dom White, Leo Domeisen
Sound Recordist
Simon Paul Hornett
Scientific advisor
Dr Martin Dominik, University of St Andrews
Protection Suits
Cleanroom suit, Astromaterials Branch,
Johnson Space Center, Houston, Texas, USA,
Judith Allton and Carlton Allen
ÖSTERREICHISCHE CREW

Institutionen mit Dank an
(in alphabetischer Reihenfolge)

Albertina - Laura Leichtfried
Bundesministerium für Inneres - Gefahrenstoffkundige Organe (GKO) - Günter Timal
Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen - Romana Kofler
Informationsdienst der Vereinten Nationen Wien - Veronika Crowe-Mayerhofer
Josephinum Sammlungen der Medizinischen Universität Wien - Christian Druml, Ruth Koblicek,
Renate Staudigl, Anna Kindler
Kindergarten Nestchen am Küniglberg - Astrid Kurmayr, Michaela Traxler
Kunsthistorisches Museum Wien - Florian Kugler
MA 68 Wien - Abteilung Feuerwehr und Katastrophenschutz - Michael Wagner
Naturhistorisches Museum Wien - Alice Schumacher
Österreichische Bundesgärten - Günter Wimmer
Österreichische Nationalbibliothek, Globenmuseum - Monika Prischl
Österreichisches Bundesheer - Michael Bauer, Dietmar Rust
ÖBH - ABC-Abwehrschule Korneuburg - Alexander Eisler, Olivier Foissy
ÖBH - 3. Panzergrenadierbrigade, Truppenübungsplatz Allentsteig - Johannes Atzlinger, Severin Ganglberger
Schloss Schönbrunn - Elfriede Iby, Daniela Holzer, Brigitte Wachtl
Vienna Film Commission - Marijana Stoisits, Alexandra Czernin-Morzin, Michael Reutz
Wien Kanal, Dritte Mann Tour - Patrick Timmelmayer
Wiener Riesenrad - Sabine Unzeitig
Wotruba Kirche - Franz Mikl, Hubert Keindl

DarstellerInnen
ABC Offizier - Olivier Foissy
Gärtner– Leo Schönhofer
Special Stand-in – Nicholas Kirchner
Zwillinge- Birgit und Nicole Radeschnig
Mutter mit Kind – Anita Brunner
Weinendes Kind – Laura Cunsolo
Nacktes Paar – Leo Böhm / Liane Lettner
Kind mit Spielzeughubschrauber – Angelo Margiol
Reinigungskraft - Ingrid Gardik-Sauerzapf
und viele andere
Production Manager
Flavio Marchetti
Production Manager Development
Katharina Posch
Location Manager & Assistant Director
Rudi Takacs
PA
Lixi Frank
Anna Spanlang
Clara Stern
Katharina Krenn
Location Manager
Magdalena Weiss
Field Sound
Pavel Cuzuioc
Hjalti Bager-Jonathansson
Laura Endres
First Camera Assistant
Gabriel Krajanek
Christian Flatzek
Andreas Winter
D.I.T and RED Epic Technician
Simon Graf
Phantom Operator
Stefan Maitz
Light Technician
Jakob Fuhr
Grip
Andreas Stiedl
Florian Schabel
Nicolas von Schlebrügge
Urs Höfer
Reto Loitzl
Grip Assistant
Georg Klopf
Julian Girsch
Crane Remote Head Operator
Francesco Lorusso
Steadicam
Markus Selikovsky
Thomas Maier
MöVi Operator
Alexander Boboschewski
Iris Shots
Rowin Höfer
Animal Wrangler
Katja Hawliczek
Production Office
Barbara Kern
Daniela Patz
Silvia Burner
Transcriptions
Tristan Linton
Translation
Katharina Mückstein
Camera Equipment
Michael Stöger Filmgeräteverleih
Lightning and Grip Equipment
Ernst Dangl GmbH
Phantom Rental
Zeggl Film
MöVi Rental
Nino Leitner
Cars
Medias Reisebüro
Autoverleih Flott
Extras
Extras Besetzungsagentur GmbH - Thomas Duitz
Studio
Rosenhügel Studios
IRISH CREW

Post Production Coordinator
Brian Raftery
Post Production Facilities
Screen Scene
Online editor
Warren Dowling
Colour grade
Gary Curran
Post Production Supervisors
Peter Tighe
Elish Sheridan
Opening Sequence Graphics
John O’Riordan
DCP Authoring
Simon Thornton
Assistant Editor
Gavin Hinfey
Visual Effects Supervisor
Ed Bruce
Visual Effects Producer
Alan Collins
Visual Effects Coordinator
Kenneth Coyne
Nicholas Murphy
3D Supervisor
John O’Connell
2D Supervisor
Joe Courtis
Compositor
Denny Cahill
Rotoscope Artist
Ronan Gantly
Transcription Services
Will O’Connell
Sandra Harney
Amy De Bhrún
Anthony Robinson
Emily Abrahamson
Janet Phillips
For Venom Film
Tanja Harney Production Executive
Ken Wardrop Production Executive
Hazel Weldon-Mack Production Accountant
For Bord Scannán na hÉireann | Irish Film Board
James Hickey Chief Executive
Keith Potter Executive Producer
Aileen McAuley Business & Legal Affairs Co-Ordinator

Venom Ltd. is a member of Screen Producers Ireland

DEUTSCHE FASSUNG

Tonstudio
Cosmix Studios
Tonmischung
Thomas Pötz
Sprachregie
Peter Strauß
Sprachaufnahmen
Lukas Spielvogel
Stimmencasting
Jürgen Haiden

TERMINE

Ab 9. Oktober österreichweit im Kino!

Kinofinder

www.film.at www.skip.at


In folgenden Kinos in Österreich

Gartenbaukino Wien (OmU)
Top Kino Wien (dF)
Megaplex St. Pölten
Programmkino Wels
Moviemento Linz
Rechbauer Kino Graz
Volkskino Klagenfurt
Mozartkino Salzburg

Festivals

Sundance Film Festival Park City, Visions du Réel Nyon, Hot Docs Toronto, CPH:Dox Copenhagen, Crossing Europe Linz, Docaviv Tel Aviv, Cleveland IFF, Sheffield Doc/Fest, Filmfest München, docville Leuven, Moscow IFF, Ambulante Documentary Film Festival Mexico, Istanbul Film Festival, planet+ doc ff Warschau u.a.

Kinostarts

Es gibt zahlreiche internationale Kinostarts von THE VISIT u.a. in USA, Spanien, Frankreich, Finnland, Dänemark, Irland, Belgien, Italien, Deutschland, Norwegen, Litauen, Estland, Großbritannien, Polen, Montenegro, Rumänien, Kroatien, Ungarn...

SCHULMATERIALIEN

THE VISIT

THE VISIT - eine außerirdische Begegnung stellt die Frage, was passieren würde, wenn intelligentes außerirdisches Leben auf der Erde landen würde. Mit beispiellosem Zugang zum Büro für Weltraumfragen der UNO, dem Miliär und Experten leitender Agenturen für Weltraum, erkundet der Film ein Szenario eines ersten Kontakts.

SCHULMATERIALIEN

Ein Film, der zum Nachdenken anregt: über die menschliche Existenz, das menschliche Zusammenleben und das Unbekannte. Die vorliegenden Arbeitsmaterialien weden dabei helfen, Diskussionen zu führen und sich mit den Inhalten intensiv auseinanderzusetzen.

Sie bieten Anregungen und Tutorials als Ausgangspunkt für die unterschiedlichsten Unterrichtsfächer: Philosophie, Psychologie, Deutsch, Religion, Ethik, Geographie, Biologie, Physik u.a. und werden die fächerübergreifende Zusammenarbeit unterstützen.

Schul- und Sonderveranstaltungen sind jederzeit möglich. Wir ersuchen Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen:

NGF Geyrhalterfilm
Katharina Posch
Hildebrandgasse 26
A-1180 Wien
T +43.1.403.01.62
F +43.1.403.01.62.15
posch@geyrhalterfilm.com
www.geyrhalterfilm.com

INHALT

  1. Was ist der Mensch?
    Grenzen des Menschen, Menschliches Denken und interkulturelles Verständnis „Ich versuche, die Welt zu verstehen und zu erkennen." Flüchtlinge - oder Aliens?
  2. Ich sehe...
    Was sehe ich? - Psychologische Phänomene der Wahrnehmung Wer bist du? - Motive menschlichen Handelns und Problemlösungsstrategien
  3. Ich glaube...
    Fremde oder Gäste? - Religion in Gesellschaft und Kultur Auserwählt - Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  4. Gut oder Böse?
    Gut oder Böse? - Ethik im Alltag
  5. Ich kommuniziere, also bin ich
    Wie wir kommunizieren - Sprache und Kommunikation, Krisenkommunikation - Öffentliche Kommunikation und Textkompetenz
  6. 6Aliens in Österreich
    Überleben der Stärkeren - Evolution, Aliens - Fremde Arten in Österreich
  7. Mensch und Weltraum
    Grenzen des Universums - Physik und Weltraum
  8. Grenzen
    Lineare Grenzen - Kolonialismus und Geographie, Mein Raum, dein Raum - Verständnis für Raumverteilung
  9. Mein Bild
    Was sehe ich und warum - Filmanalyse und Stilmittel Rezeption

DOWNLOAD DER SCHULMATERIALIEN (6,4 MB, PDF)

DOWNLOAD (6,4 MB, PDF)

NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH

Silvia Burner
Hildebrandgasse 26
A-1180 Wien
T +43.1.403.01.62
F +43.1.403.01.62.15
burner@geyrhalterfilm.com
www.geyrhalterfilm.com

Verleih Österreich

NGF Geyrhalterfilm
Marie Hofbauer
Hildebrandgasse 26
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T +43.1.403.01.62
F +43.1.403.01.62.15
hofbauer@geyrhalterfilm.com
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Schulkoordination

NGF Geyrhalterfilm
Katharina Posch
Hildebrandgasse 26
A-1180 Wien
T +43.1.403.01.62
F +43.1.403.01.62.15
posch@geyrhalterfilm.com
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Vielseitig Kommunikation
+43 (0)1 522 44 59 10
+43 (0)664 833 92 66
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Marketing

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Weltvertrieb

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